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Blausieb & Weidenbohrer Pheromonfalle

Blausieb & Weidenbohrer Pheromonfalle


 


Gebindegrößen:
1 Fallenkörper + 1 Pheromonkapsel

Blausieb & Weidenbohrer Pheromonfalle

Zur Überwachung der Schädlinge Blausieb (Zeuzera pyrina) und Weidenbohrer (Cossus cossus) in Obst- und Parkanlagen
 
Schädling Blausieb:
Das Weibchen des Blausiebs weist Flügel mit weißer Färbung sowie bläulich schillernden
Punkten auf. Die Flügelspannweite erreicht 35 bis 60 mm. Das Männchen wird dagegen nur
bis zu 16 mm groß. Die bis zu 50 mm langen und 8 mm dicken Larven können große Schäden in Obstanlagen
sowie auch an Alleebäumen verursachen.
Entwicklung Blausieb:
Der Falterflug beginnt im Juni oder Juli; nach erfolgter Paarung legen die Weibchen Eier in
Baumwunden oder Rindenrissen ab. Die schlüpfenden Larven dringen in den Holzkern von
Ästen und dünnen Stämmen ein, die zumeist einen Durchmesser von weniger als 10 cm
aufweisen. Erkennbar sind die (beinahe 1 cm dicken) Einbohrlöcher am Auswurf von Kot und
Holzspänen. Es kommt zu starker physiologischer Schwächung bei Jungbäumen, einzelne
Äste können absterben.

Schädling Weidenbohrer:
Das Weibchen des Weidenbohrers hat graubraune, gefleckte Flügel und erreicht eine Flügelspannweite von bis zu zehn Zentimeter. Die Raupen sind bis zu 7 cm lang und kräftig rot gefärbt. Kopf und Nackenschild sind schwarz. Die Raupen verursachen große Schäden an fast allen gängigen Laub- und Obstbäumen.
Entwicklung Weidenbohrer:
Der Falterflug beginnt im Juni und Juli. Zu dieser Zeit werden auch die Eier abgelegt. Die Eiablage erfolgt in Ritzen am Stamm in Bodennähe. Die schlüpfenden Raupen zernagen zunächst den Bast unter der Rinde und dringen mit der Zeit auch tiefer ins Holz ein. Die ovalen Fraßgänge sind oft dunkel verfärbt, da die Raupen in Symbiose mit einem Pilz leben, welcher das Holz aufschließt. Grobes rötliches Genagsel und Kot werden durch große Öffnungen ausgeworfen. Die Raupen, wie auch das vermulmte Holz, verströmen einen kräftigen würzigen Geruch nach Holzessig oder Weihrauch.

Wirkung der Pheromonfalle:
Durch ein spezifisches Pheromon, das oberhalb der Falle aufgehängt wird, werden die
Blausieb- bzw. Weidenbohrer-Falter angelockt und so in der Trichterfalle gefangen.
 
Anwendungsempfehlung:

Die Ausbringung der Fallen muss Mitte bis spätestens Ende Mai erfolgen!
Die Wirkung des Pheromons hält 6-8 Wochen an, danach wird eine Erneuerung des Lockstoffes
empfohlen!
 
Aufwandmenge:

6-12 Stück Fallen/ha, je nach Schädlingsdruck und Beschaffenheit der
Anlage. Die Ausbringungshöhe sollte möglichst über den Baumkronen liegen (z.B. auf Stehern über
dem Hagelnetz).
 
Für weitere Informationen bezüglich der genauen Ausbringung wenden Sie sich bitte
an unsere Fachberater!
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